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Hintergründiges aus dem Versicherungsbereich

Mit Zusatzversicherung zum gratis Fitness-Abo

7. September 2016 Ohne Kommentare

Stellen Sie sich vor: Sie sitzen beim Arzt und dieser diagnostiziert Diabetes und einen hohen Blutdruck. Doch anstatt Ihnen Medikamente zu verschreiben, schickt er Sie aufs Laufband ins Fitnessstudio. Falls Sie dann entgegnen, dass Sie sich ein Fitness-Abo nicht leisten können, antwortet der Arzt, dass die Krankenkasse diese Kosten übernehmen wird. Ein wahrscheinliches Szenario, denn immer mehr Krankenversicherungen bieten ihren Kunden Präventionsrabatte, wie ein Abo in einem Fitnessstudio, im Zuge einer Zusatzversicherung an. Denn Sie wissen: Mehr Bewegung kann Krankheiten aller Art vorbeugen, die Sterblichkeit verringern und sogar den Heilungsprozess von Krankheiten beschleunigen.

Einige Untersuchungen bestätigten eine Minderung der Sterblichkeit bei Frauen um rund 35% und bei Männer um rund 25% rein durch regelmässige Bewegung.

Studie

Rückgang der Sterberate durch regelmässige Bewegung. Bei bei Männern um rund 25% und Frauen um rund 35%.

Viele Studien belegen die günstige Auswirkung körperlicher Aktivitäten auf die allgemeine Gesundheit und insbesondere auch auf die Sterblichkeit. Einige Untersuchungen bestätigten eine Minderung der Sterblichkeit bei Frauen um rund 35% und bei Männer um rund 25% rein durch regelmässige Bewegung. Bemerkenswert ist auch, dass wenn eine Person mit Bewegungsmangel beginnt Sport zu treiben, dann zeigt das eine deutlichere Wirkung als bei einer Person mit moderater körperlicher Aktivität. Es ist also nie zu spät mit dosierten Trainingseinheiten und körperlichen Aktivitäten zu beginnen. Studien bestätigen nämlich zudem, dass auch bei älteren Menschen (über 65 Jahre) bei vermehrter Bewegung eine bemerkenswerte Senkung der Sterblichkeit zu sehen ist. Nämlich rund 32% Risikominderung bei Personen über 65 Jahren (Löllgen and Löllgen, 2009).

Eine weitere Studie von Forschern der London School of Economics and Political Science und der Standford University bestätigt, dass Sport zu den besten Präventionsmassnahmen gehört. Forscher haben dafür über 300.000 Menschen analysiert, um zu untersuchen, ob gezielte Bewegung im Frühstadium einer Erkrankung (Diabetes, Erkrankung der Herzkranzgefässe und Schlaganfall) besser vor dem Tod schützt als Medikamente. Laut den Ergebnissen der Studie konnten Medikamente in allen Fällen einen frühzeitigen Tod durch Krankheit verhindern. Bis auf Diabetes ist der Schutz der Medikamente allerdings nicht besser als der durch Bewegung: „Bei Erkrankungen der Herzkranzgefässe war Sport ähnlich effektiv wie häufig verordnete Medikamente. Bei der Behandlung der Schlaganfallpatienten übertraf der Effekt der Bewegung sogar die Medikamente“ (Berres, 2013). Das Rezept der Ärzte heisst deshalb also: Sport statt Pille.

Rezept

Das Arztrezept der Zukunft?

Es ist ein grosser Vorteil sich regelmässig zu bewegen, denn nur schon ein täglicher Spaziergang von 30 Minuten kann das Risiko für Krebs deutlich verringern. Ein Abo in einem Fitnessstudio in Ihrer Nähe ist daher für alt und jung sehr rentabel, vor allem wenn dieses von der Krankenkasse bezahlt wird. Mittlerweile bieten sehr viele Schweizer Krankenkasse diese Option im Zuge einer Zusatzversicherung an, die sich auch rentiert, wenn man tatsächlich im Fitnessstudio aktiv ist. Um sich selber über alle Leistungen und Preise der Krankenkassen zu informieren, besuchen Sie am besten unseren Versicherungsvergleich auf anivo.ch. Dort können Sie unkompliziert alle möglichen Versicherungen einfach nebeneinander vergleichen, Offerten unverbindlich anfragen und vor einer eventuellen online Abschliessung auch noch mit unseren Versicherungsexperten persönlich via Telefon, Chat oder E-Mail Ihre Situation besprechen. Mit Anivo sind Sie online versichert und persönlich beraten.

 


 

Quellen:

Berres, I. (2013). Vorsorge: Sport könnte Medikamente überflüssig machen – SPIEGEL ONLINE. [online] SPIEGEL ONLINE. Available at: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/praevention-gezielte-bewegung-koennte-medikamente-ueberfluessig-machen-a-925566.html [Accessed 29 Jul. 2016].

Löllgen, H. and Löllgen, D. (2009). Prävention von Volkskrankheiten. 1st ed. [ebook] Freiburg: Herder. Available at: http://www.kas.de/upload/dokumente/verlagspublikationen/Volkskrankheiten/Volkskrankheiten_loellgen.pdf [Accessed 29 Jul. 2016].

 

 

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