• FAQ zu Ihrer Autoversicherung, Krankenkasse uvm.

Generelle Fragen

1. Ich möchte gerne Angebote zu einer Versicherung über Anivo anfragen – gehe ich damit irgendeine Verpflichtung ein?

Nein. Der Versicherungsvergleich sowie sämtliche Angebote, welche Sie über Anivo erhalten sind unverbindlich. Es liegt vollumfänglich bei Ihnen, ob Sie ein Angebot annehmen möchten oder nicht. Durch die Anfrage entstehen Ihnen keinerlei Kosten.

2. Wie viel kostet der Service von Anivo?

Sämtliche Services von Anivo, wie der online Versicherungsvergleich, die Anforderung von Versicherungsangeboten sowie die Beratung durch unsere Versicherungsexperten sind für Sie kostenlos. Im Falle eines Vertragsabschlusses erhält Anivo als Versicherungsbroker eine Provision von dem Versicherungsunternehmen, mit dem Sie einen Vertrag abgeschlossen haben.

3. Ich habe noch Fragen zu den Versicherungsangeboten – wer kann mir da helfen?

Wir sind ein durch die FINMA regulierter Versicherungsbroker und unsere Versicherungsexperten stehen Ihnen jederzeit via Telefon, Chat oder Email zur Verfügung. Sie können sich ganz einfach via dem Menüpunkt "Kontakt" mit uns in Verbindung setzen.

4. Wie kann ich mir sicher sein, eine unabhängige Beratung durch Anivo zu erhalten?

Eine ausgezeichnete Beratungsqualität für unsere Kunden steht bei uns im Vordergrund. Daher ist unser Unternehmen wie auch sämtliche unserer Mitarbeiter der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA als regulierter Versicherungsbroker unterstellt und wird durch diese laufend hinsichtlich Unabhängigkeit, Transparenz und Beratungsqualität kontrolliert.
Darüber hinaus entscheiden Sie im Rahmen des Versicherungsvergleichs, welche Angebote Sie wünschen.

5. Wie sicher sind die Daten, welche ich auf Anivo eingebe?

Die Sicherheit Ihrer Daten ist uns sehr wichtig. Daher arbeiten wir auch ausschliesslich mit Schweizer Hosting-Anbietern, welche sämtliche Daten in der Schweiz speichern. Wir verwenden für den Versicherungsvergleich sowie auf der gesamten Website eine konsequente SSL-Verschlüsselung und schützen unser System mit modernsten Technologien gegen unbefugte Zugriffe. Im Rahmen des Bezugs externer Dienstleister kann es zur Bearbeitung einzelner Nutzerdaten der Consors Global GmbH im Ausland kommen.

6. Welche Vorteile bietet Anivo gegenüber anderen Vergleichsportalen?

Anivo.ch vereint für Sie als erster Anbieter in der Schweiz die Vorteile der Online & Offline Welt:

  • Vergleichen Sie in wenigen Minuten die besten Angebote verschiedener Schweizer Versicherungen. Einfach, Anonym und Kostenlos. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.
  • Als durch die FINMA regulierter Versicherungsbroker unterstützen Sie unsere Mitarbeiter persönlich, um das richtige Produkt für Ihre individuellen Bedürfnisse auszuwählen.
  • Sie können Ihre Versicherungen bei uns bequem online abschliessen und sparen Geld, Zeit und Nerven.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Versicherungsvergleich.

 

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Fragen zur Autoversicherung

1. Wie kündige ich meine bisherige Autoversicherung (Haftpflicht- und Kaskoversicherung)?

Sie können Ihre Autoversicherung in fünf Fällen kündigen:
• Vertragsablauf
• Fahrzeugwechsel
• Prämienerhöhung
• Halterwechsel
• Schadensfall

 

Vertragsablauf

Die Versicherung gilt für eine vereinbarte Dauer, welche in Ihrer Police zu finden ist. Bei fast allen Versicherungen verlängert sich der Vertrag der Autoversicherung automatisch um ein weiteres Jahr, wenn er nicht auf dieses Datum gekündigt wird. In der Regel beträgt die Kündigungsfrist 3 Monate. Vergewissern Sie sich über Ihre Kündigungsfrist in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen Ihrer Gesellschaft.

Fahrzeugwechsel

Bei einem Fahrzeugwechsel können Sie die bestehende Autoversicherung kündigen und erhalten die Jahresprämie anteilsmässig zurückerstattet.

Prämienerhöhung

Erhöht Ihre Versicherung die Prämien der Autoversicherung, muss diese Sie darüber informieren. Sind Sie damit nicht einverstanden, können Sie den Versicherungsvertrag auf Ende des Versicherungsjahres kündigen. Das Kündigungsschreiben muss bis spätestens am letzten Tag des Versicherungsjahres bei Ihrer Versicherung eintreffen.

Halterwechsel

Ein Halterwechsel bewirkt, dass Rechte und Pflichten aus der Haftpflichtversicherung auf den neuen Halter übergehen. Dieser hat das Recht, innerhalb von 14 Tagen nach dem Wechsel den Vertrag zu kündigen. Die Jahresprämie der Autoversicherung wird dem Halter anteilsmässig zurückerstattet.

Schadensfall

Bei jedem eingereichten Schaden, für den die Versicherung eine Leistung erbringt, kann der Vertrag von beiden Parteien gekündigt werden. Sie haben die Möglichkeit, bis spätestens 14 Tage nachdem die Gesellschaft mitgeteilt hat, dass sie für den Schaden aufkommt, die Kündigung einzureichen. Die bereits bezahlte Jahresprämie wird Ihnen anteilsmässig zurückerstattet (ausser im ersten Versicherungsjahr und bei Totalschaden). Die Deckung erlischt bei Eingang der Kündigung bei Ihrer Versicherung.

Vorlage zur Kündigung der Autoversicherung

 

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2. Wann lohnt sich eine Vollkaskoversicherung?

Ein grösserer Schadensfall ist bei einem neueren Fahrzeug sehr kostspielig. Deshalb empfiehlt es sich zumindest für die ersten 4-5 Jahre eine Vollkaskoversicherung (Teil- und Kollisionskasko) mit Zeitwertzusatz abzuschliessen.

  • Die Teilkasko deckt folgende Risiken: Diebstahl des Fahrzeugs, Elementarschäden wie Hagel, Erdrutsch, Hochwasser etc., Glasschäden an Scheiben und evtl. anderen Fahrzeugteilen aus Glas oder ähnlichen Materialien, Kollision mit Tieren, Vandalenakte wie böswilliges Abbrechen der Antenne, der Scheibenwischer oder der Rückspiegel, Zerstechen der Reifen, Marderschäden.
  • Die Kollisionskaskoversicherung deckt selbst verursachte Schäden am eigenen Fahrzeug. Bei geleasten Fahrzeugen verlangt die Leasingfirma in der Regel eine Kollisionskaskodeckung.

Nach den ersten 4-5 Jahren lohnt es sich, die Kosten für die Prämie mit den möglichen Reparaturkosten beispielsweise mit unserem Versicherungsvergleich zu überprüfen.

 

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3. Ich habe meine Versicherung über Anivo abgeschlossen – wann kann ich mein Fahrzeug einlösen?

Sobald Sie eine Police abgeschlossen haben, gewährt Ihnen die Versicherungsgesellschaft eine provisorische Haftpflichtdeckung und übermittelt diese Information elektronisch an das Strassenverkehrsamt des von Ihnen angegebenen Zulassungskantons. Dies geschieht in der Regel innerhalb eines Arbeitstages. Sie können Ihr Fahrzeug unmittelbar danach einlösen, es werden keine weiteren Dokumente benötigt.

4. Wie funktioniert Bonus/Malus (Schadenfreiheitsrabatt)?

In der Autoversicherung ist ein Bonus / Malus System (Schadenfreiheitsrabatt) üblich:

  • Wenn der Versicherte innerhalb eines Vertragsjahres keinen Schaden meldet, erhält er einen “Bonus”. Er gelangt so für das neue Vertragsjahr auf die nächsttiefere Prämienstufe. Seine Prämie bleibt so lange auf diesem Punkt, wie er keinen Schaden meldet.
  • Wenn ein Versicherter innerhalb eines Vertragsjahres einen Schaden meldet, muss er für das folgende Vertragsjahr eine Rückstufung (“Malus”) in Kauf nehmen – die Prämie steigt im nächsten Jahr von der gegenwärtigen auf eine höhere Prämienstufe

Vor allem in der Kaskoversicherung bieten Versicherungen einen “Bonusschutz” als Zusatzdeckung an, dank derer auch im Schadenfall die tiefere Prämienstufe behalten werden kann

 

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5. In welchen Ländern ist meine Autoversicherung gültig?

Der Versicherungsschutz der Autoversicherung gilt grundsätzlich in Europa und in einzelnen Mittelmeerrandstaaten ausserhalb Europas. Darüber hinaus gibt es Länder, mit welchen ein "Grüne Karte-Abkommen" besteht.

Vor Fahrten in diese Länder muss beim Versicherer eine international gültige Bestätigung der Haftpflichtversicherung (“Grüne Karte”) bestellt werden.

Weitere Informationen können auf der Homepage des Nationalen Versicherungsbüros unter www.nbi.ch abgerufen werden.

 

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6. Sie haben noch weitere Fragen zu Ihrer Autoversicherung?

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Autoversicherung und unseren Autoversicherungsvergleich.

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Fragen zur Krankenversicherung und Krankenkasse

1. Welche Arten der Krankenversicherung von Krankenkassen gibt es in der Schweiz?

In der Schweiz unterscheidet man 2 Arten in der Krankenversicherung:
• Die soziale Krankenversicherung (Grundversicherung) gemäss Krankenversicherungsgesetz (KVG)
• Die private Krankenzusatzversicherung welche im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) geregelt ist

Soziale Krankenversicherung (Grundversicherung)
Die Grundversicherung deckt die Behandlungs- und Heilungskosten im Falle von Krankheit, Unfall und Mutterschaft. Dabei übernimmt die Krankenkasse die Kosten für ambulante Behandlungen beim Hausarzt oder im Spital sowie für stationäre Aufenthalte in der allgemeinen Abteilung in Spitälern.
Die Leistungen der Grundversicherung sind im Detail vom Gesetzgeber definiert – die Leistungen sind bei allen Krankenkassen der Schweiz identisch.
Für die Grundversicherung gilt, dass die Krankenkasse niemanden zurückweisen darf, der sich bei ihm versichern will. Die Krankenkasse darf auch keine Vorbehalte oder Einschränkungen hinsichtlich der zu erbringenden Leistungen machen.

Private Krankenzusatzversicherung
Die private Zusatzversicherung bietet Versicherten die Möglichkeit, sich umfassender hinsichtlich Pflegeleistungen und Heilungskosten zu versichern, als das durch die Grundversicherung angeboten wird. Die wichtigsten Bausteine hierfür sind

  • Ambulante Zusatzversicherung, welche beispielsweise alternative Heilungsmethoden wie Homöopathie und Akupunktur, Beiträge an Brillengläser oder psychotherapeutische Behandlungen, Vorsorgeuntersuchungen uvm. unterstützt.
  • Spitalzusatzversicherung, welche eine Behandlung in einer halbprivaten- oder privaten Abteilung in einem Spital ermöglicht oder die räumliche Ausdehnung des Versicherungsschutzes in Europa oder Weltweit anbietet.
  • Zahnversicherung, welche krankheitsbedingte zahnärztliche Behandlungen inklusive Prophylaxe oder Kieferchirurgie beinhaltet.
  • Reiseversicherung, welche die ambulanten- und stationären Behandlungen ausserhalb der Schweiz sowie Such- und Rettungskosten und die Kosten des Heimtransports abdeckt.
  • Krankentaggeldversicherung nach VVG, welche einen etwaigen Erwerbsausfall infolge Krankheit über die Grundversicherung hinaus abdeckt.

 

Im Gegensatz zur Grundversicherung kann jede Krankenkasse über die Aufnahme der Versicherten frei entscheiden. Ebenso sind die Angebote der Krankenversicherung höchst unterschiedlich – ein detaillierter Krankenkassenvergleich ist sehr wichtig.

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2. Ist eine Krankenversicherung bei einer Krankenkasse obligatorisch?

Ja, der Abschluss einer Grundversicherung ist verpflichten wenn Sie in der Schweiz wohnhaft sind (unabhängig von Ihrer Staatsangehörigkeit).
Der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung ist jedem Versicherten freigestellt.

Folgende Details sind beim Obligatorium der Grundversicherung zu beachten:

  • Jedes Familienmitglied muss versichert sein, Erwachsene ebenso wie Kinder (es gibt keine Familienversicherung).
  • Wenn Sie über eine Aufenthaltsbewilligung von drei Monaten oder länger verfügen.
  • Wenn Sie für weniger als drei Monate in der Schweiz arbeiten und über keine adäquate Krankenversicherung aus Ihrem Heimatland verfügen.
  • Wenn Sie als Schweizerin/Schweizer oder als EU/EFTA-Staatsangehörige/r in der Schweiz erwerbstätig sind und in einem EU-Mitgliedstaat, in Island oder Norwegen wohnen. Dies gilt auch für Ihre nichterwerbstätigen Familienangehörigen.
  • Wenn Sie als Schweizerin/Schweizer oder als EU/EFTA-Staatsangehörige/r ausschliesslich eine Rente aus der Schweiz beziehen und in einem EU-Mitgliedstaat, in Island oder Norwegen wohnen.
  • Wenn Sie eine Arbeitslosenentschädigung aus der Schweiz beziehen und Sie sich zur Arbeitssuche für drei Monate in einen EU/EFTA-Mitgliedstaat begeben.
  • Wenn Sie für Ihren Schweizer Arbeitgeber vorübergehend in einem anderen Land arbeiten, unterliegen Sie während der Dauer der Entsendung weiterhin der schweizerischen Krankenversicherung.
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3. Es gibt verschiedene Modelle der Krankengrundversicherung – was sind die Unterschiede?

Die Grundversicherung offeriert den Versicherten unterschiedliche Versicherungsmodelle. Am verbreitesten sind die Modelle „Telmed“, „Hausarzt“ und „HMO (Health Maintenance Organisation)“. All diese Modelle zielen darauf ab, durch eine zielgerichtete ärztliche Versorgung die Kosten der medizinischen Versorgung zu senken.

  • Telmed: Hier verpflichtet sich der Versicherte immer zuerst die Telefonhotline der Krankenkasse anzurufen, bevor er einen Arzt aufsucht. Durch die telefonische Beratung durch fachliches Personal können unnötige Arztbesuche vermieden werden. Die Prämienrabatte in diesem Modell liegen bei 5% bis 10%.
  • Hausarzt: Hier wählt der Versicherte einen Hausarzt aus und verpflichtet sich, diesen im Krankheitsfall immer zuerst aufzusuchen. Der Hausarzt entscheidet dann, was die nächsten Schritte sind. Im Hausarztmodell gewährt die Krankenkasse eine Prämienreduktion von 5% bis 15%.
  • HMO (Health Maintenance Organisation): Hier wählt der Versicherte aus einer Liste seiner Krankenkasse einen Hausarzt oder eine Praxisgemeinschaft aus, und verpflichtet sich (wie beim Hausarztmodell) im Krankheitsfall immer zuerst diese aufzusuchen. Aufgrund der Verträge welche die Krankenkasse mit der Health Maintenance Organisation vereinbart haben, gewährt die Krankenkasse in diesem Modell eine Prämienreduktion von bis zu 20%.
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4. Was bedeuten die Franchise und der Selbstbehalt in der Krankenversicherung?

Die Versicherten müssen sich an den Kosten der erbrachten Leistungen beteiligen. Diese Beteiligung besteht aus einem jährlichen fixen Betrag (Franchise) und 10% der diese Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt).

Die ordentliche Franchise beträgt CHF 300.- je Kalenderjahr und der jährliche Höchstbetrag des Selbstbehaltes CHF 700.- für Erwachsene. Somit ergibt sich für eine versicherte Person mit einer Jahresfranchise von CHF 300.- eine maximale Kostenbeteiligung von CHF 1000.- pro Kalenderjahr.

Die Krankenkassen bieten Ihren Versicherten Wahlfranchisen in unterschiedlichen Höhen an. Diese Betragen typischerweise für Erwachsene zwischen CHF 500.- bis CHF 2‘500.-, für Kinder zwischen CHF 100.- bis CHF 600.-

Die Wahl einer höheren Franchise führt zu einer deutlichen Reduktion der jährlichen Versicherungsprämie, hat jedoch den Effekt dass im Krankheitsfall auch höhere Kosten selbst zu tragen sind.

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5. Wann kann ich meine Krankenkasse kündigen?

Bei den Fristen zur Kündigung der Krankenkasse muss man zwischen der Grundversicherung und der Zusatzversicherung unterscheiden:

  • Wenn Sie über eine Grundversicherung mit einer ordentlichen Franchise (Erwachsene CHF 300.- / Kinder CHF 0.- pro Kalenderjahr) und freier Wahl des Leistungserbringers (Standardmodell) verfügen, können Sie Ihre Krankenversicherung auf den 30. Juni unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist kündigen. Das heisst, Ihr bisheriger Versicherer muss Ihre Kündigung bis spätestens am 31. März erhalten haben.
  • In allen anderen Fällen der Grundversicherung ist eine Kündigung auf den 31. Dezember möglich. Auch hier gilt eine dreimonatige Kündigungsfrist, das heisst dass Ihr bisheriger Versicherer Ihre Kündigung bis spätestens am 30. November erhalten muss.
  • Für die private Zusatzversicherung gelten unterschiedliche Kündigungsfristen. Gewisse Zusatzversicherungen haben eine mehrjährige Mindestlaufzeit und eine Kündigungsfrist von sechs Monaten. Die Kündigungsfristen sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Zusatzversicherungen aufgeführt.
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6. Sie haben noch weitere Fragen zu Ihrer Krankenversicherung oder Ihrer Krankenkasse?

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Fragen zur Haftpflichtversicherung

1. Welche Risiken deckt eine Haftpflichtversicherung ab und benötige ich diese überhaupt?

Eine Privathaftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Komponenten einer Risikoabsicherung da sie das Vermögen von Privatpersonen vor (berechtigten oder unberechtigten) Ansprüchen Dritter schützt. Die Frage nach der Notwendigkeit der Haftpflichtversicherung kann ganz klar mit „Ja“ beantwortet werden.

2. Welche Arten der Haftpflichtversicherung gibt es?

Ähnlich wie bei der Hausratversicherung kann die Haftpflichtversicherung als Einzelversicherung den Versicherungsnehmer versichern. Darüber hinaus ist es möglich, eine Familienversicherung abzuschliessen welche alle Personen einschliesst, welche gemäss den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaft als zur Familie gehörig definiert wird. Darüber hinaus ist es bei den meisten Versicherern möglich, weitere Personen in die Privathaftpflichtpolice aufzunehmen, diese müssen dann in der Regel jedoch namentlich aufgeführt sein.

3. Wie steht es um die örtliche Gültigkeit der Haftpflichtversicherung?

Die Privathaftpflichtversicherung gilt grundsätzlich weltweit.

4. In welcher Eigenschaft sind die Personen einer Haftpflichtversicherung versichert?

Es gibt mehrere Eigenschaften als welche die Personen einer Haftpflichtversicherung versichert sind, diese sind jedoch je nach Versicherungsgesellschaft unterschiedlich. Sie finden im Weiteren eine Zusammenfassung der üblichsten Eigenschaften – die Details finden Sie in der Versicherungspolice oder den Allgemeinen Versicherungsbedingungen.

  • Privatpersonen für ihr eigenes Verhalten: Hier geht es um kleinere Missgeschicke des Privatlebens bei denen Drittpersonen zu Schaden kommen
  • Familienhaupt: Hier geht es um die Haftung von Eltern für Schäden welche von Kindern verursacht werden
  • Tierhalter: Hier geht es um die Haftung von Tierhaltern für Schäden welche von Tieren verursacht werden. Für gewisse Tiere wie z.B. Hunde oder Pferde gibt es spezielle Haftpflichtversicherungen mit erweitertem Deckungsumfang
  • Mieter von Wohnungen: Für Schäden in einer Mietwohnung wo der Vermieter finanzielle Ansprüche geltend macht
  • Arbeitgeber von Hauspersonal: z.B. wenn eine angestellte Haushaltshilfe bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten einen Schaden anrichtet
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5. Welche Leistungen erhalte ich von meiner Haftpflichtversicherung?

Die Haftpflichtversicherung deckt 2 Leistungsarten ab: den Vermögensbedarf bei berechtigten Haftpflichtansprüchen sowie die Abwehr von unberechtigten Haftpflichtansprüchen.

  • Vermögensbedarf für berechtigte Haftpflichtansprüche: Wenn eine Haftung der versicherten Person besteht und für den Haftungsfall eine Deckung besteht, entschädigt die Haftpflichtversicherung die finanziellen Ansprüche des Geschädigten
  • Abwehr von unberechtigten Haftpflichtansprüchen: Wenn keine Haftung der versicherten Person besteht, es sich allerdings um einen gedeckten Haftpflichtfall handelt, unterstützt die Privathaftpflicht bei der Abwehr unberechtigter Ansprüche. Man bezeichnet diesen Umstand auch als passiver Rechtsschutz.
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6. Sie haben noch weitere Fragen zu Ihrer Haftpflichtversicherung?

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Haftpflichtversicherung.

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Fragen zur Hausratversicherung / Haushaltsversicherung

1. Welche Gegenstände und welche Risiken deckt eine Hausratversicherung grundsätzlich ab?

Bei einer Hausratversicherung sind alle beweglichen Sachen die dem Privatgebrauch dienen gegen die vier Grundgefahren Feuer, Wasser, Diebstahl und Glasbruch versichert.

Zu den beweglichen Sachen zählen alle Gegenstände die nicht fest mit einem Grundstück und/oder einem Gebäude verbunden sind. Das sind beispielsweise Möbel, Haushaltsgegenstände, Teppiche, Kleider, Computer, Fahrräder etc. Darüber hinaus sind auch geleaste oder gemietete Gegenstände sowie zur Aufbewahrung oder zum Gebrauch anvertraute Sachen in der Hausratversicherung inkludiert.

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2. Wo sind die Gegenstände in der Hausratversicherung gedeckt?

Die Hausratversicherung schützt den Hausrat zu Hause, sowie auf der ganzen Welt wenn sich die Gegenstände vorrübergehend an einem anderen Standort befinden. Wenn ein Versicherter mehrere Häuser hat (z.B. ein Ferienhaus im Tessin), müssen diese separat versichert werden. Darüber hinaus ist der Hausrat auch während eines Umzugs innerhalb der Schweiz und Liechtenstein geschützt.

3. Was bedeuten die vier Grundgefahren welche die Hausratversicherung abdeckt genau?

Die Hausratversicherung deckt die vier Grundgefahren Feuer, Wasser, Diebstahl und Glasbruch ab.

  • Zu Feuer zählen z.B. Brand, Blitzschlag oder Explosionen sowie die Elementargefahren (Hochwasser, Überschwemmung, Sturm, Hagel, Lawinen, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch)
  • Zu Wasser zählen z.B. Austritt von Wasser aus Leitungen, Eindringen von Wasser in das Gebäude, Auslaufendes Heizöl und Frostschäden
  • Zu Diebstahl zählen z.B. Einbruchsdiebstahl zu Hause und auswärts (z.B. im Hotel), Beraubung (ebenfalls zu Hause und auswärts) sowie der sogenannte „einfache Diebstahl“ wie beispielsweise ein Trickdiebstahl. Hier gilt es die Leistungsbegrenzungen für Schmuck und Geldwerte der jeweiligen Versicherungen zu beachten. Für teuren Schmuck gibt es eine separate Wertsachenversicherung
  • Zu Glasbruch zählen z.B. die Gebäudeverglasung (Fenster, Glastüren etc.) sowie je nach Deckungsumfang der Hausratversicherung die Mobiliarverglasung (Wandspiegel, Vitrinen, Glastische etc.)
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4. Ist eine Hausratversicherung obligatorisch?

In den Kantonen Nidwalden, Waad, Freiburg und Jura herrscht ein Versicherungsobligatorium für die Deckungen Feuer und Elementarschäden einer Hausratversicherung. In Nidwalden und Waad muss diese verpflichtend bei der Kantonalen Feuerversicherung abgeschlossen werden, in Freiburg und Jura kann der Versicherer frei gewählt werden. Die Deckungen Diebstahl, Wasser und Glasbruch sind freiwillig.
In allen übrigen Kantonen herrscht gibt es kein Versicherungsobligatorium für die Hausratversicherung. Diese kann freiwillig beim Versicherer Ihrer Wahl abgeschlossen werden.

5. Welche Versicherungssumme ist angebracht?

Die Hausratversicherung ist eine sogenannte „Vollwert-Versicherung“. Zur Bemessung der Versicherungssumme muss also der Wiederbeschaffungspreis aller versicherten Sachen berücksichtigt werden (die Summe welche für die also jenem Frankenbetrag zu entsprechen, der für die Neuanschaffung des gesamten Hausrats aufzuwenden wäre). Damit wirkt man dem Umstand einer etwaigen Unterversicherung entgegen – eine Unterversicherung bedeutet, dass das bedeutet dass wenn beispielsweise eine um 20 Prozent zu niedrige Versicherungssumme gewählt wird, sämtliche Rechnungen im Schadenfall von der Versicherung um 20 Prozent gekürzt werden.

6. Sie haben noch weitere Fragen zu Ihrer Hausratversicherung?

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Hausratversicherung und Haushaltversicherung.

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Fragen zur Rechtsschutzversicherung

1. Welche Arten der Rechtsschutzversicherung gibt es?

Für Privatpersonen gibt es die Möglichkeit einer Privatrechtsschutzversicherung, einer Verkehrsrechtsschutzversicherung sowie einer Kombination von beiden Rechtsschutzversicherungen. Die private Rechtsschutzversicherung kann entweder für eine Einzelperson oder für eine Familie abgeschlossen werden.

2. Welche Bereiche deckt die Privatrechtsschutzversicherung ab?

Die Versicherungsgesellschaften unterscheiden zwischen umfassenden Rechtsschutz (Beratung- und Prozessführung) und eingeschränkter Rechtsschutz (nur Rechtsberatung)

 

Der umfassende Rechtsschutz beinhaltet in der Regel folgende Bereiche

  • Schadenersatzrecht
  • Patientenrecht
  • Versicherungsrecht
  • Arbeitsrecht
  • Mietrecht
  • Sachenrecht
  • Strafrecht

 

Der eingeschränkte Rechtsschutz beinhaltet in der Regel folgende Bereiche

  • Personenrecht
  • Familienrecht
  • Erbrecht

 

Nicht inkludiert sind

  • Unternehmer oder Selbstständig Erwerbende (dafür gibt es die Betriebsrechtsschutzversicherung)
  • Halter, Lenker oder Mieter von Motorfahrzeugen (dafür gibt es die Verkehrsrechtsschutzversicherung)
  • Abwehr von unberechtigten Schadenersatzansprüchen aus ausservertraglicher Haftung (dafür ist die Haftpflichtversicherung zuständig).

 

Den detaillierten Geltungsbereich entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaft.

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3. Welche Leistungen erhalte ich durch eine Privatrechtsschutzversicherung?

Wenn ein versicherter Rechtsfall vorliegt, übernimmt die Rechtsschutzversicherung den Vermögensbedarf zur Durchsetzung der Rechtsansprüche der versicherten Person(en) gegenüber Dritten wie beispielsweise für

  • Beratungskosten
  • Mediationskosten
  • Anwaltskosten
  • Kosten für Expertengutachten
  • Gerichtsgebühren
  • Prozessentschädigung an die Gegenpartei
  • etc.

 

Den detaillierten Leistungsumfang entnehmen Sie bitte den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaft.

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4. Welche Bereiche deckt die Verkehrsrechtsschutzversicherung ab?

Die Verkehrsrechtsschutzversicherung deckt die versicherten Person(en) als Fahrzeughalter, Lenker, Fussgänger und Passagier eines anderen Verkehrsmittels.

 

Der Rechtsschutz beinhaltet in der Regel folgende Bereiche

  • Schadenersatzrecht
  • Versicherungsrecht
  • Strafrecht
  • Ausweisentzug
  • Vertragsrechtliche Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Verkehr

 

Nicht inkludiert sind

  • Abwehr von unberechtigten Schadenersatzansprüchen aus Verkehrsunfällen (dafür ist die obligatorische Motorfahrzeughaftpflichtversicherung zuständig).
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5. Welche Leistungen erhalte ich durch eine Verkehrsrechtsschutzversicherung?

Die Rechtsschutzversicherung übernimmt den Vermögensbedarf zur Durchsetzung der Rechtsansprüche der versicherten Person(en) gegenüber Dritten, wenn ein versicherter Rechtsfall vorliegt. Zum Beispiel für

  • Beratungskosten
  • Anwaltskosten
  • Kosten für Expertengutachten
  • Gerichtsgebühren
  • Prozessentschädigung an die Gegenpartei
  • etc.

 

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6. Sie haben noch weitere Fragen zu Ihrer Rechtsschutzversicherung?

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Rechtsschutzversicherung.

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Fragen zum Angebot und Vertrag

1. Ich habe online via Anivo.ch Angebote von verschiedenen Versicherungsunternehmen angefordert – wie weiter?

Nachdem Sie im Rahmen des Versicherungsvergleich die Angebote online angefordert haben, erhalten sie von uns unmittelbar eine Email mit den gewünschten Offerten. Diese können Sie im Detail und ohne zeitlichen Druck studieren. Darüber hinaus wird sich einer unserer Versicherungsexperten mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen, um Sie zu den Angeboten und den nächsten Schritten unabhängig zu beraten.

2. Wie kann ich ein Angebot annehmen und einen Versicherungsvertrag bestellen?

In der Email mit den von Ihnen gewünschten Angeboten finden Sie individuelle Links je Angebot. Wenn Sie diese aufrufen erhalten Sie sämtliche Informationen wie Sie das Angebot online annehmen können oder dieses ausdrucken und per Post dem Versicherungsunternehmen Ihrer Wahl zustellen können.

3. Wie bekomme ich die Vertragsunterlagen zugestellt?

Die Vertragsunterlagen sowie die erste Prämienrechnung erhalten Sie wenige Tage nach der Annahme des Angebots per Post und/oder Email.

4. Sie haben noch weitere Fragen zu unserem Versicherungsvergleich?

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Versicherungsvergleich.

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